Baukasten oder eigene Website?
Wix, Squarespace und Jimdo versprechen die fertige Seite an einem Wochenende. Manchmal halten sie das Versprechen. Hier steht, wann ein Baukasten die klügere Entscheidung ist, wann er dich teuer zu stehen kommt und was beide Wege über fünf Jahre wirklich kosten. Von einem, der am individuellen Weg verdient und dir trotzdem nicht immer dazu rät.
Ein Baukasten ist die richtige Wahl, wenn dein Budget klein ist, du schnell online sein willst und die Seite selbst pflegen möchtest. Individuelle Entwicklung lohnt sich, sobald die Website Anfragen bringen soll und Ladezeit, Struktur, Design und Auffindbarkeit über Geld entscheiden. Über fünf Jahre liegen beide Wege finanziell näher zusammen, als die Monatspreise vermuten lassen. Der eigentliche Unterschied ist nicht der Preis, sondern wie viel Kontrolle du hast und wie viel deiner eigenen Zeit das Projekt kostet.
Die kurze Antwort
Es gibt keine allgemein bessere Lösung, sondern nur eine, die zu deiner Situation passt. Und die Situation entscheidet sich an zwei Fragen, die nichts mit Technik zu tun haben.
Erstens: Was ist dir eine Anfrage wert? Wenn ein neuer Kunde dir im Schnitt 150 Euro bringt, ist eine Website für 5.000 Euro schwer zu rechtfertigen. Wenn er dir 3.000 Euro bringt, ist eine Seite, die eine Anfrage im Monat mehr auslöst, das günstigste Werbebudget, das du je hattest.
Zweitens: Wie viel Zeit hast du selbst? Ein Baukasten ist nicht kostenlos, er ist mit deiner Arbeitszeit bezahlt. Wer abends noch Angebote schreibt, baut keine Website. Wer gerne bastelt und Zeit hat, spart im Baukasten echtes Geld.
Und noch etwas gehört an den Anfang: Für viele Selbstständige mit sehr kleinem Budget ist eine gut gemachte Baukasten-Seite deutlich besser als das, was sie sonst bekommen würden. Nämlich eine billige individuelle Seite von jemandem, der davon nicht leben kann, oder gar keine Seite. Keine Website ist die schlechteste aller Optionen.
Was ein Baukasten ist und was nicht
Ein Website-Baukasten ist ein Abo, das alles zusammenfasst: Server, Editor, Vorlagen, Formulare, Verschlüsselung, Backups. Du zahlst monatlich und arbeitest im Browser, ohne Code anzufassen. Der Preis dafür ist, dass du innerhalb der Grenzen des Anbieters arbeitest. Was die Vorlage nicht kann, kannst du nicht.
Die Landschaft ist unübersichtlicher geworden, weil sehr verschiedene Dinge unter demselben Wort laufen. Diese Einordnung hilft:
| System | Was es ist | Passt für |
|---|---|---|
| Wix | Klassischer Baukasten, sehr viele Funktionen | Selbstständige, die alles aus einer Hand wollen |
| Squarespace | Baukasten mit dem besten Blick fürs Design | Kreative, Gastronomie, Portfolios |
| Jimdo | Schlanker Baukasten aus Deutschland | Kleine Betriebe, die es einfach wollen |
| Shopify | Baukasten speziell für Onlineshops | Handel mit überschaubarem Sortiment |
| WordPress.com | Gehostetes Abo, nah am Baukasten | Blogs und Inhaltsseiten |
| WordPress selbst gehostet | Redaktionssystem, kein Baukasten | Viele Inhalte, Pflege durch dich oder Profi |
| Webflow, Framer | Profi-Werkzeuge mit Abo, kein Selbstläufer | Designer und Entwickler, nicht Einsteiger |
| Individuelle Entwicklung | Code, der dir gehört, freies Hosting | Anspruch an Tempo, Design und Funktion |
Die häufigste Verwechslung steht in der Mitte der Tabelle. WordPress ist kein Baukasten, sondern ein System, das du selbst betreibst. Es fühlt sich mit Theme und Seiten-Editor ähnlich an, aber Updates, Sicherheit, Backups und Ladezeit liegen ab dem ersten Tag bei dir. Das ist mehr Freiheit und mehr Pflicht. Wer WordPress wählt, weil es angeblich einfach ist, wählt oft das Anstrengendste von allem.
Die Rechnung, die kaum jemand macht
Baukästen werben mit Monatspreisen, individuelle Websites mit Einmalpreisen. Diese beiden Zahlen lassen sich nicht vergleichen, und genau daran scheitern die meisten Entscheidungen. Also rechnen wir es über einen realistischen Zeitraum durch: fünf Jahre, so lange hält eine ordentliche Website.
Wichtig ist dabei: Die kostenlosen und die günstigsten Tarife fallen weg. Sie zeigen Anbieterwerbung oder erlauben keine eigene Domain, und beides ist für einen Betrieb keine Option. Realistisch nutzbar wird es 2026 bei etwa 15 bis 45 Euro im Monat, bei Shop-Tarifen bei 30 bis 60 Euro.
| Posten | Baukasten selbst gebaut | Individuell entwickelt |
|---|---|---|
| Einmalig am Anfang | 0 bis 300 € | 2.400 bis 5.500 € |
| Laufend pro Monat | 15 bis 45 € | 15 bis 30 € |
| Zusatz-Apps, Vorlage, Bilder | 100 bis 400 € / Jahr | meist 0 € |
| Summe nach 5 Jahren | 1.400 bis 4.700 € | 3.300 bis 7.300 € |
| Dein Zeitaufwand | 20 bis 60 Stunden | 3 bis 8 Stunden |
| Zeitaufwand in Geld | 1.200 bis 3.600 € | 180 bis 480 € |
| Ehrliche Gesamtsumme | 2.600 bis 8.300 € | 3.500 bis 7.800 € |
Die Zeitkosten sind mit 60 Euro pro Stunde angesetzt, was für die meisten Selbstständigen konservativ ist. Wer seine eigene Stunde mit 100 Euro ansetzt, dreht das Bild vollständig.
Das Ergebnis überrascht viele: Über fünf Jahre ist der Baukasten nicht dramatisch günstiger, sondern hauptsächlich anders verteilt. Er kostet am Anfang fast nichts und dafür jeden Monat etwas. Der eigentliche Vorteil ist deshalb nicht der Preis, sondern der niedrige Einstieg. Und der eigentliche Nachteil zeigt sich am Ende der fünf Jahre: Du hast rund 3.000 Euro bezahlt und besitzt nichts, was du mitnehmen kannst.
Kündigst du das Abo, ist die Seite offline. Nicht langsamer, nicht veraltet, sondern weg. Bei einer individuell entwickelten Seite liegen Dateien und Inhalte bei dir, und im Zweifel läuft sie beim nächsten Hoster für zehn Euro im Monat einfach weiter. Dieser Unterschied wird immer erst dann wichtig, wenn er nicht mehr zu ändern ist.
Wo Baukästen wirklich stark sind
Dieser Teil fehlt in den meisten Vergleichen, weil sie von Leuten geschrieben werden, die Websites verkaufen. Es gibt gute Gründe für einen Baukasten, und sie sind nicht schwach.
- Du bist in Tagen online, nicht in Wochen. Kein Briefing, kein Abstimmungstermin, keine Warteschlange. Für eine Idee, die morgen erste Kunden braucht, ist das unschlagbar.
- Der Einstieg kostet fast nichts. Wer noch nicht weiß, ob das Geschäftsmodell trägt, sollte kein Geld in Design stecken, sondern in den Test.
- Du bist unabhängig bei Änderungen. Neue Öffnungszeiten, neuer Preis, neues Foto: sofort, selbst, ohne jemanden zu fragen. Genau das ist der häufigste Frust an betreuten Websites.
- Viel Technik ist erledigt. Verschlüsselung, Backups, Formulare, Bildgrößen und mobile Darstellung kommen mit, ohne dass du wissen musst, was sie sind.
- Standardfunktionen sind eingebaut. Terminbuchung, Newsletter, kleiner Shop, Mitgliederbereich: alles vorhanden und in einer Rechnung.
- Nichts veraltet unter dir. Sicherheitslücken schließt der Anbieter. Bei einer selbst gehosteten WordPress-Installation ist das dein Problem.
Und der wichtigste Punkt zum Schluss: Eine gepflegte Baukasten-Seite mit klaren Texten und guten Bildern schlägt jede aufwendige Website, die seit 2019 niemand angefasst hat. Aktualität und Klarheit wirken stärker als das System darunter. Das ist keine Höflichkeit, das ist der Alltag.
Wo sie an die Grenze kommen
Genauso ehrlich in die andere Richtung. Diese sieben Grenzen sind nicht theoretisch, sie tauchen in Projekten immer wieder auf, meist erst nach zwei Jahren.
- Das Design bleibt erkennbar eine Vorlage. Man kann Farben und Schriften ändern, aber Aufbau, Abstände und Bewegung stammen aus einem Muster, das tausende andere ebenfalls nutzen. Wenn dein Wettbewerb austauschbar aussieht, ist das deine Chance, und die vergibst du damit.
- Die Ladezeit hat einen Boden. Ein Baukasten liefert ein universelles Gerüst mit, das für jeden denkbaren Fall gerüstet ist. Du kannst Bilder verkleinern und Apps sparsam einsetzen, an das Fundament kommst du nicht. Auf dem Handy im Mobilfunknetz merkt man den Unterschied.
- Viele Inhalte werden unübersichtlich. Bis etwa zehn Seiten ist alles gut. Bei vierzig Seiten mit Kategorien, Filtern und Querverweisen fehlen dir die Werkzeuge, um Ordnung zu halten.
- Barrierefreiheit ist nur halb in deiner Hand. Texte, Kontraste und Alternativtexte kannst du selbst gut machen. Tastaturbedienung, sichtbare Fokusrahmen, Formularbeschriftungen und die Semantik der Vorlage nicht. Wenn du nach dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz verpflichtet bist, ist das ein hartes Kriterium.
- Sonderfunktionen enden im Flickwerk. Eine Anbindung an die Warenwirtschaft, ein Konfigurator, eine eigene Preislogik, ein Kundenbereich mit echten Daten: Dafür sind Baukästen nicht gebaut. Wo diese Grenze genau liegt, steht im Ratgeber Was kostet eine Webanwendung.
- Beim Datenschutz fehlt dir der Schalter. Betreiben lassen sich Baukästen datenschutzkonform, die Anbieter stellen die nötigen Verträge bereit. Der Aufwand steckt im Detail: Viele Vorlagen laden Schriften, Karten oder Statistiken nach, teils vor der Einwilligung, und du kommst an diese Einbindung nicht immer heran.
- Du kommst nicht sauber wieder heraus. Das ist die Grenze, die am meisten kostet. Bei Wix lässt sich die fertige Seite nicht exportieren, bei Squarespace und Jimdo ist der Export unvollständig. Du nimmst Texte und Bilder mit, alles andere entsteht neu.
Der letzte Punkt verdient eine Präzisierung, weil er oft übertrieben wird: Ein Wechsel ist immer möglich, und viele machen ihn erfolgreich. Er ist nur kein Kopiervorgang, sondern ein Neubau. Prüfe die Exportmöglichkeiten deines Anbieters vor dem Start und nicht erst, wenn du gehen willst.
Der direkte Vergleich
Alles Wichtige in einer Tabelle, ohne Sieger und ohne Häkchen-Marketing. Für jedes Kriterium steht dort, was du realistisch erwarten kannst.
| Kriterium | Baukasten | Individuell entwickelt |
|---|---|---|
| Zeit bis online | Tage | 3 bis 10 Wochen |
| Kosten am Anfang | sehr niedrig | hoch |
| Kosten über 5 Jahre | vergleichbar | vergleichbar |
| Deine Arbeitszeit | hoch | gering |
| Design | Vorlage, begrenzt anpassbar | frei, auf dich zugeschnitten |
| Ladezeit | ordentlich, mit Boden | sehr gut möglich |
| SEO-Grundlagen | vorhanden | vorhanden |
| Technisches SEO im Detail | eingeschränkt | volle Kontrolle |
| Barrierefreiheit | teils, vorlagenabhängig | planbar |
| Sonderfunktionen | nur was es gibt | alles, was rechnet |
| Inhalte selbst pflegen | sehr einfach | gut, mit passendem CMS |
| Sicherheit und Updates | Anbieter | Hoster und Entwickler |
| Umzug später | Inhalte ja, Seite nein | jederzeit möglich |
| Wem gehört das Ergebnis | der Plattform | dir |
Wer die Tabelle von unten liest, sieht das Muster: Der Baukasten gewinnt bei allem, was mit Aufwand und Einstieg zu tun hat. Die Eigenentwicklung gewinnt bei allem, was mit Kontrolle und Dauer zu tun hat. Deine Entscheidung ist also die Frage, welche der beiden Spalten für dein Geschäft mehr wert ist.
Der SEO-Mythos: Google mag kein System lieber
Ein Satz, der Baukästen falsch verkauft und Agenturen gute Aufträge bringt: Mit Wix wirst du bei Google nicht gefunden. Das ist nicht wahr. Google bewertet Seiten, nicht Systeme. Baukästen liefern indexierbare Seiten, und Seitentitel, Beschreibungen, Weiterleitungen und Sitemaps lassen sich überall pflegen.
Der echte Unterschied liegt nicht im Ranking-Bonus, sondern in drei Stellschrauben, an die du im Baukasten nur teilweise herankommst:
- Ladezeit und Stabilität beim Aufbau der Seite. Beides zählt messbar mit, gerade auf dem Handy, und beides hat im Baukasten eine Untergrenze.
- Struktur und interne Verlinkung. Bei viel Inhalt entscheidet die Ordnung darüber, was Google für wichtig hält. Im Baukasten wird das ab einer gewissen Größe zur Handarbeit.
- Strukturierte Daten. Ob deine Öffnungszeiten, Bewertungen oder Leistungen maschinenlesbar hinterlegt sind, entscheidet über die Darstellung im Suchergebnis. Manche Baukästen machen das solide, andere gar nicht.
Für lokale Sichtbarkeit ist die Systemfrage sogar fast zweitrangig. Da entscheiden ein vollständiges Google-Unternehmensprofil, echte Bewertungen und Seiten, die die Frage des Suchenden beantworten. Wie das zusammenspielt, steht ausführlich im Ratgeber Bei Google gefunden werden.
Der Mittelweg, den kaum jemand anbietet
Die Entscheidung wird meistens als Entweder-oder verkauft. Dazwischen liegt eine dritte Möglichkeit, die für viele kleine Betriebe die vernünftigste ist: Ein Profi baut im Baukasten, und du pflegst danach selbst.
Baukasten allein
Günstigster Start- 0 bis 300 € Startkosten
- 20 bis 60 Stunden deine Zeit
- Ergebnis so gut wie du
- Für Test und Minibudget
Baukasten vom Profi
Guter Kompromiss- 800 bis 2.500 € einmalig
- Struktur und Texte sitzen
- Du pflegst selbst weiter
- Abo und Bindung bleiben
Individuell entwickelt
Höchste Kontrolle- 2.400 bis 12.000 € einmalig
- Tempo, Design und Funktion frei
- Gehört dir vollständig
- Wenn die Seite verkaufen soll
Die mittlere Spalte löst das häufigste Problem an Baukasten-Seiten, und das ist selten die Technik. Es ist die Struktur: Was steht auf welcher Seite, in welcher Reihenfolge, mit welcher Aufforderung am Ende. Genau daran scheitern selbst gebaute Seiten, nicht am Editor.
Registriere deine Domain immer selbst bei einem unabhängigen Anbieter, auch wenn sie im Baukasten-Tarif enthalten wäre. Zehn bis zwanzig Euro im Jahr, und du zeigst sie einfach auf die Plattform. Wenn du später wechseln willst, ist das eine Einstellung in deinem Konto statt einer Anfrage beim Support. Von allen Entscheidungen in diesem Artikel ist das die billigste mit der größten Wirkung.
Drei Beispiele aus der Praxis
Wie unterschiedlich die richtige Antwort ausfällt, zeigen diese drei typischen Ausgangslagen. Die Zahlen sind Richtwerte aus vergleichbaren Projekten.
Gründerin, Idee im Test
Coaching-Angebot, noch kein bewiesener Markt, kein Budget für Design. Onepager im Baukasten, eigene Domain, Terminbuchung integriert. Nach acht Monaten und dreißig Kunden stand die Entscheidung für eine eigene Seite auf einer belastbaren Grundlage.
Handwerksbetrieb, sechs Leistungen
Umkämpfter lokaler Markt, jede Leistung braucht eine eigene Seite mit eigenen Suchbegriffen. Ladezeit und Struktur entscheiden hier über Anfragen. Nach vier Monaten lagen drei von sechs Leistungen in den lokalen Ergebnissen vorne.
Studio mit Onlineterminen
Ein Standort, klares Angebot, Termine sollen ohne Anruf buchbar sein, Inhalte ändern sich ständig. Struktur, Texte und Design kamen vom Profi, gebaut im Baukasten, gepflegt vom Team selbst.
Im zweiten Beispiel wäre ein Baukasten nicht gescheitert, er hätte nur weniger gebracht. Und im ersten Beispiel wäre eine individuelle Seite nicht falsch gewesen, nur zu früh. Das ist der Kern der Sache: Es geht seltener um richtig und falsch als um den passenden Zeitpunkt.
Acht Fragen, die deine Entscheidung treffen
Geh diese acht Punkte einmal ehrlich durch. Wenn du bei fünf oder mehr in Richtung der rechten Spalte landest, ist der individuelle Weg die günstigere Entscheidung, auch wenn er teurer aussieht.
Eine Antwort wiegt dabei mehr als die anderen: die erste. Alles andere ist Abwägung, aber der Wert einer Anfrage macht aus einer Ausgabe eine Investition oder eben nicht.
Wenn du später wechseln willst
Angenommen, du sitzt schon im Baukasten und die Seite ist zu klein geworden. Das ist ein normaler Verlauf und kein Fehler. Wichtig ist nur, dass du den Wechsel nicht behandelst wie einen Umzug von Ordner zu Ordner.
- Prüfe zuerst die Domain. Liegt sie beim Baukasten, kläre die Übertragung, bevor irgendetwas anderes passiert.
- Sichere alle Inhalte selbst. Texte, Bilder in Originalgröße, Rechtstexte und alle Zugänge. Verlass dich nicht auf den Export.
- Notiere jede bestehende Adresse. Jede Unterseite, die Besucher bringt oder verlinkt ist, braucht später ein neues Ziel.
- Nimm die Texte mit, die dich sichtbar machen. Was heute Anfragen bringt, wird nicht neu erfunden, sondern übernommen und geschärft.
- Kündige das Abo erst nach dem Umzug. Solange die alte Seite läuft, kannst du vergleichen und nachschlagen.
Der eigentliche Ablauf, inklusive Weiterleitungen und dem, was in den ersten dreißig Tagen zu prüfen ist, steht Schritt für Schritt im Ratgeber Website-Relaunch ohne Ranking-Verlust. Was der neue Auftritt kostet, findest du unter Was kostet eine Website.
Und wenn du dich falsch entscheidest?
Dann kostet es dich Zeit und einen überschaubaren Betrag, aber nichts Endgültiges. Ein Baukasten, der zu klein wird, hat seinen Zweck erfüllt. Eine individuelle Seite, die zu früh kam, ist trotzdem deine. Die einzige Entscheidung, die sich schwer korrigieren lässt, ist die halbe: ein paar hundert Euro für eine individuelle Seite von jemandem, der davon nicht leben kann. Dann bekommst du die Nachteile beider Wege und niemanden, der in zwei Jahren noch erreichbar ist.
Wie ich das in meinen Projekten handhabe, siehst du auf den Seiten zu Webdesign in Dortmund und Webdesign in Bochum.